


Das bin ich
Manchmal führt das Leben uns genau dorthin, wo wir gebraucht werden. Wie ich meine Berufung in der Mütterpflege fand und warum mir die Unterstützung von Müttern so am Herzen liegt, erfährst du hier.

Mein Versprechen -
für eine Begleitung auf Augenhöhe
1. Achtsame Vertraulichkeit
Alles, was du mit mir teilst – jede Sorge, jeder Wunsch, jeder verletzliche Moment – bleibt zwischen uns. Ich bewahre deine Worte mit größtem Respekt und schütze deine Privatsphäre, weil Vertrauen die Grundlage jeder heilsamen Begleitung ist.
2. Wertschätzung für deine Lebenswelt
Ich begegne dir mit offenem Herzen und echter Neugier für deine Geschichte. Unabhängig davon, welchen Hintergrund, welche Familiensituation oder welche Entscheidungen du mitbringst: Du wirst in deiner Einzigartigkeit gesehen, ernst genommen und respektvoll begleitet.
3. Professionelle Fürsorge und Klarheit
Als Mütterpflegerin und Beraterin trage ich eine besondere Verantwortung. Ich arbeite fachlich fundiert, reflektiert und im Rahmen meiner Kompetenzen. Wenn Themen auftauchen, die außerhalb meines Wirkungsbereichs liegen, benenne ich das transparent und unterstütze dich darin, passende Anlaufstellen zu finden.
4. Grenzen achten – deine und meine
Ich begegne dir mit echter Präsenz, aber ohne zu überfordern oder zu drängen. Gleichzeitig achte ich auf meine eigenen Grenzen, um langfristig zuverlässig und klar an deiner Seite stehen zu können. Eine gute Begleitung entsteht dort, wo beide Seiten sicher sind.
5. Offenheit und Ehrlichkeit in der Zusammenarbeit
Ich teile meine Arbeitsweise, Abläufe und Kosten klar und verständlich, damit du dich jederzeit orientiert fühlen kannst. Fragen sind jederzeit willkommen – du sollst wissen, worauf du dich einlässt.
6. Stärkung statt Abhängigkeit
Meine Arbeit folgt dem Grundgedanken: Ich unterstütze dich, damit du wieder in deine eigene Kraft findest.
Ich begleite dich, aber ich entscheide nicht für dich. Ich ermutige, ohne zu überfahren. Ich gebe Halt, aber ich nehme dir nicht ab, was du selbst stärken kannst. Dein Weg bleibt dein Weg – und ich gehe ein Stück achtsam mit.
7. Ein Raum, in dem du sein darfst
Ob erschöpft, überfordert, freudig, zweifelnd, verletzt oder hoffnungsvoll – alles darf da sein. Meine Aufgabe ist es, einen Raum zu schaffen, der sich warm, sicher und getragen anfühlt. Einen Raum, in dem du durchatmen kannst.

Meine Geschichte
Warum ich Mütterpflegerin geworden bin
Ich wäre so froh gewesen, selbst eine Mütterpflegerin an meiner Seite gehabt zu haben. Als meine zweite Tochter nur wenige Monate alt war, wurde bei mir eine Krebsvorstufe festgestellt, die sofortige Behandlung erforderte. Seit Jahren hatte ich einen auffälligen Pap-Abstrich, und als die Befunde schließlich schlechter wurden, musste ich eine Konisation machen lassen – eine Operation, bei der ein Teil des Gebärmutterhalses entfernt wird. Die Diagnose war ein Schock, und der Gedanke, dass ich nach der OP in den Alltag mit zwei kleinen Kindern zurückkehren musste, hat mich völlig überwältigt.
Die Operation wurde ambulant durchgeführt: Vollnarkose, der Eingriff, und dann gleich wieder nach Hause. Dort sollte ich Bettruhe halten und durfte längere Zeit nichts Schweres tragen, also auch nicht mein Baby. Doch wie sollte das im Alltag gehen? Also machte ich mich auf die Suche nach Hilfe und fragte bei allen möglichen Pflegediensten in der Nähe an. Leider konnte keiner mir über den Tag verteilt die nötige Unterstützung bieten. Die einzige Option wäre gewesen, täglich wechselnde Pflegekräfte im Haus zu haben – das kam für mich nicht infrage. Meine Tochter hätte sich nie an so viel Wechsel gewöhnt, und auch meine große Tochter brauchte Zuwendung.
Also blieb mir nichts anderes übrig, als privat eine Lösung zu organisieren. Eine Bekannte half mir im Haushalt, doch ich hatte ständig ein schlechtes Gewissen und fühlte mich ihr gegenüber verpflichtet, auch wenn ich eigentlich Ruhe und Unterstützung gebraucht hätte. Am Ende trug ich dann doch mein Baby und kochte selbst, um diese Last nicht abzugeben. Die Krankenkasse entlohnte die Unterstützung nur minimal, und da wir nicht privat noch mehr zuschießen konnten, war auch hier keine stabile Lösung möglich. Das alles machte die Situation für mich noch belastender.
Diese Erfahrung hat mir klar gezeigt, wie wenig es für Mütter in schwierigen Zeiten an beständiger, verlässlicher Hilfe gibt. Heute möchte ich genau die Unterstützung sein, die ich selbst damals so dringend gebraucht hätte. Eine Mütterpflegerin, die nicht nur praktisch hilft, sondern auch Ruhe und Sicherheit schenkt. Keine Mutter sollte in einer belastenden Situation auch noch den zusätzlichen Stress haben, Hilfe selbst zu organisieren oder sich dabei schlecht zu fühlen.
Als Mütterpflegerin möchte ich dafür sorgen, dass Mamas im Wochenbett und in schwierigen Phasen die Kraft finden, sich wirklich zu erholen und sich ganz in ihrer Rolle als Mama einleben zu können – ohne Sorgen, ob alles auch wirklich läuft.